Spaziergang im Rader Wald am 25. Oktober 2015

Auf zu neuen Ufern

Eines der Merkmale der norddeutschen Kromi-Spaziergänge ist die ständige Ausschau nach neuen Laufstrecken, nach neuen, interessanten Impressionen für die Kromis und ihre Menschen.

So hat es uns am 25.10.15 an den Oberlauf der dort noch jugendlichen Alster in den Rader Wald bei Tangstedt geführt. Sabine und Helmut Sernau, die „Fellnasenkekse“ aus Hamburg, hatten diese Wanderung auf ihrer „Hausstrecke“ sowohl für ihre Kunden als auch für uns organisiert. Dazu gehörte auch die Inanspruchnahme des guten Drahts „nach ganz oben“, denn das Wetter war trotz der späten Jahreszeit hervorragend, absolut nicht „norddeutsch“. - Allerdings wurde der ein oder andere Schirm mitgeführt, denn es begann beim „Start“ kurzzeitig zu tröpfeln – aber es blieb bei dieser Drohung.

Ziemlich pünktlich gegen 12.00h – high noon – trafen sich 29 Hunde, die Masse davon Kromis von den Rotenbeker Vierpfötern, aber auch einige Vertreter anderer Rassen, sowie 42 ihrer Menschen, davon auch wieder einige Kromi-infizierte Interessenten, zum gemeinsamen Marsch „zu neuen Ufern“.

Das stets überschwengliche Begrüßungs-Hallo, d.h. viel Geschnöter und Gewusel, fand auch dieses Mal wieder übergreifend mitten auf dem sowieso dicht belegten Wald-Wander-Parkplatz statt. Doch wurde dieses von den Parkplatzsuchenden überwiegend mit einem freundlich, verständnisvollen Lächeln kommentiert.  Nachdem schließlich und endlich auch die letzten angemeldeten, zwischenzeitlich aber vermissten Wanderwilligen eingetroffen waren, starteten wir in den herrlichen Herbstwald. Dort konnte man den meteorologischen Herbst, trotz aller Anstrengungen der Sonne, nicht verkennen. Der Weg war häufig morastig und forderte von Hund und Mensch ein wenig Geschicklichkeit und Trittsicherheit ab. Der Blick in bzw. aus dem herbstlichen Wald und die plätschernde Alster entschädigten dafür mehr als ausreichend. - So schien es auch den Hunden zu gehen, denn diese konnten sich weitgehend frei bewegen und nutzen diese Möglichkeit intensiv, aber trotz der zahlreichen Begegnungen mit anderen Wanderern, Hunden, Joggern, Radfahrern und Reitern absolut souverän und problemlos. Allerdings sind Kromis auch „nur Hunde“ und so gerieten sich ab und zu einige „potente“ Jungrüden wiederholt „in die Haare“, dies zum Glück ohne weitere Folgen.

Selbst zu dieser Jahreszeit ließ sich der ein oder andere Vierbeiner zu einem kurzen Bad in der Alster verleiten. Nicht glückte allerdings der Versuch eines Gruppenfotos, die Gruppe hatte sich zu weit auseinander gezogen. Schade!

Am Ende einer für alle Teilnehmer, Hund wie Mensch, schönen Wanderrunde, dafür herzlichen Dank an Sabine und Helmut, traf sich ein Großteil der Gruppe im vorbestellten, sehr empfehlenswerten Restaurant „Alter Heidkrug“ in Kayhude.  Jeder weiß, dass das Unterkommen mit so vielen Hunden immer eine große Herausforderung für die Organisatoren wie auch für die Gastronomen ist; deshalb an dieser Stelle auch einmal Dank an all unsere Gastgeber bei denen wir stets gerne wiederkommen dürfen. Bei gutem Essen und gepflegten Getränken ergaben sich viele interessante Gespräche; dies bis zum Antreten des vereinzelt längeren (Gudrun 160 km) Heimweges; belegt dieses doch wie gern die Kromi-Wanderungen angenommen werden.

Alle freuen sich bestimmt auf die nächste Veranstaltung an der Ostsee.


Auch wir danken für diesen schönen Tag

Vera & Peter mit Boots

©Britta Bessey 2015