Spaziergang in Scharbeutz  am 10. August 2014

Erlebnis-Tour Scharbeutz

Nachdem der F-Wurf nun „flügge“ geworden und gut „aus dem Haus gekommen“ ist konnte nach längerer Zeit wieder ein Spaziergang geplant werden. - Da die Wentorfer Lohe leider dafür nicht mehr zur Verfügung steht, musste ein neues Areal gesucht werden.

Auserkoren wurde der „Hundeauslauf Scharbeutz“ für den 10. August. Die Ankündigung löste wohl bei allen Rotenbeker Hundefreunden eine große Vorfreude aus. Dennoch galt es, bevor der erste Schritt in Scharbeutz getan werden konnte, diverse vorbereitende Massnahmen zu treffen. Zuerst die Anmeldung bei Britta; das wird wohl zukünftig immer für die Restaurant-Planung notwendig sein. Anschließend mussten Karten, Routenplaner und das Navi im Auto aktiviert werden, denn ohne Ortskenntnisse wäre das Ziel nur sehr schwer auffindbar gewesen (Hoch lebe die moderne Technik!).

Und dann am Sonntag die alles entscheidende Frage vor dem Kleiderschrank „Was ziehe ich an?“. Denn der Wetter-Papst des NDR, Meno Schrader, hatte für den Bereich ab dem Nachmittag wechselhaftes Wetter vorhergesagt. - Hier hieß es dann „Mut zum Risiko“.

Nachdem die Anfahrt schließlich fehlerfrei geklappt hatte wartete bereits die nächste Herausforderung auf die Teilnehmer. Diese hieß „Parkplatz“, wurde aber mit gemeinsamer Organisation und Flexibilität, auch beim Einparken der Autos, ganz ordentlich gemeistert, auch wenn ein Übereinanderstapeln der Autos das Nonplusultra gewesen wäre.

Fast pünktlich hatten sich dann 20 Hunde, davon allein 5 F-Welpen, und 27 dazugehörige Menschen am Zugang eingefunden. Wie immer ein Großes Wiedersehens-Hallo nach längerer Zeit, das Knuddeln der Hunde und die Betrachtung der Fs sorgten für die obligatorische Startverzögerung. Auch so eine nette Gruppe benötigt immer irgend jemanden der dann sagt was anliegt

.Endlich in den Wald gestartet, die Hunde noch an der Leine, wurde dann nach kurzer Zeit der Eingang zum Hundeauslauf Scharbeutz erreicht, einem 18 Hektar großen Waldgelände, dass wie ein Wildgehege eingezäunt ist und in dem die Hunde frei laufen können, dies natürlich abhängig von den Fähigkeiten Ihrer Halter. - Durch die große, 2 türige Eingangsschleuse gelangte die Gruppe auf die andere Seite des Zaunes, ein Gefühl als ob man selbst das Zootier wäre, das von außen betrachtet werden kann. Dort war direkt eine Wassertränke für die Hunde, sehr schön gestaltet aber mit leeren und ein wenig schmuddeligen Wasserbehältern.                          

Dann die nächste Herausforderung; wo geht es lang? Selbstverständlich war hier vor Ort, schließlich sind wir in Deutschland, auch eine Tafel mit Verhaltensregeln und einer Wegeskizzen vorhanden, die intensiv studiert wurden. Ronald von Cooper machte mit dem Handy von der Wegeskizze für alle Fälle ein Foto, denn das Areal erwies sich auf den ersten Blick als ein wenig unübersichtlich. Aber zum Glück ist ja ein hoher Zaun drumherum, sodass niemand verloren gehen könnte.

Irgendwann war dann wieder der Aufruf zum Abmarsch fällig und die Gruppe setzte sich in Marsch und erlebte dabei, dass sich freilaufende, wildfremde Hunde, die meisten größer als unsere Rasse, problemlos aneinander annähern und miteinander umgehen können. Wenn es einmal lauter wurde waren das interne Querelen unserer Kromis. Das Auftreten dieser großen Gruppe auf einem der beiden vorhandenen Tobe- und Spielareale sorgte bei den dort anwesenden Hunden und Haltern für Aufsehen aber nur kurzfristig für Anspannung, führte aber dann zu angeregten Gesprächen bei den einen und Beschnüffeln bei den anderen. - Hier seien besonders unsere F-Welpen erwähnt, die mit großer Bravour und Ausdauer mitgelaufen sind und den Aufenthalt auf dem Platz zu intensivem Balgen, wie ehemals bei Britta, nutzten und kaum müde zu werden schienen. - Na klar, es wurden wieder viele Fotos geschossen.

Irgendwann ging es dann weiter, natürlich zum obligatorischen Gruppenfoto(Versuch) mit Bank, einer echten Herausforderung für Hunde und Halter. Ob wohl alle draufgekommen sind?

Nach Aufforderung wurde der Weg fortgesetzt und recht problemlos konnte schließlich der Ausgang wiedergefunden werden. Das Durchschreiten des Ein-/Auslasses bedeutete für die Hunde wieder angeleint zu werden.

Vom Parkplatz fuhren fast alle dann, nachdem das Park-Puzzle wieder entwirrt war, die wenigen 100 Meter zum geplanten Restaurant Seeblick, gehörig zu einer Badestelle am Großen Pönitzer See. Da das Wetter ja wider Befürchten angenehm geblieben war, waren dort auch einige Schwimmer aktiv.

Beim Einkehren allerdings schauten wir in erstaunte Gesichter, denn wohl auf Grund eines Kommunikationsfehlers war das Haus nicht auf uns eingestellt. Mit gemeinsamen guten Willen aber kamen alle Teilnehmer mit dem eingeschränkten Angebot gut zurecht. Die Hunde kamen ebenfalls weitgehend zur Ruhe, hier besonders die F-Welpen. Schön hierbei die unterschiedlichen Charaktere zu beobachten.

Nach intensiven Gesprächen, unsere Hunde geben immer etwas her, klang ein schöner Nachmittag aus. Dabei die Erkenntnis, dass die Wanderung wieder nötig und sehr schön war, auch wenn wegen oder trotz der Ferienzeit nur/doch 20 Hunde dabei waren.


Danke von allen Teilnehmern an alle Veranstalter und Vorbereiter.


Vera & Peter mit Boots, die „drei Winnemarker“

©Britta Bessey 2015