Spaziergang in Scharbeutz am 14. Juni 2015

Am 14. Juni in Scharbeutz

Haben Kromis einen siebten Sinn? Anders lässt sich nicht erklären, warum wir auf der Fahrt zum Kromi-Spaziergang einen total aufgeregten Duplo (bei aller Liebe – es war wirklich anstrengend) auf der Rückbank sitzen hatten. Wir hatten definitiv vorher nichts verraten, als wir uns am 14. Juni 2015 auf den Weg zum Freilaufgelände in Scharbeutz-Klingberg gemacht haben.

Zum zweiten Mal fand hier auf dem 18 Hektar Gelände der Kromi-Spaziergang statt. Beinahe pünktlich um 11:30 Uhr waren alle 21 Kromis mit Anhang eingetroffen. International könnte man fast sagen, denn Askia und Debbie aus der Schweiz legten einen Zwischenstopp auf Ihrer Urlaubsfahrt ein, um dabei zu sein. Und wir hatten Glück: das Wetter spielte mit, die Sonne zeigte sich ab und an und keine Spur von den angekündigten Regenschauern.

Nach der herzlichen Begrüßung untereinander und dem Knuddeln der vielen Vierbeiner ging es dann auch schon vom Parkplatz aus Richtung Hundeauslauf.

Zu diesem Zeitpunkt war unser Duplo bereits eine einzige Staubwolke, weil er seine Familie die meiste Zeit wieder auf dem Rücken liegend begrüßen musste. Kind bleibt eben Kind und muss sich unterordnen, egal wie alt Hund schon ist – daran erinnern ansonsten auch gerne noch mal Oma, Onkel und Tante mit einem energischen Knurren.

Die Hunde zunächst noch an der Leine, konnten dann hinter der Eingangsschleuse leinenlos umherlaufen und rumtollen. Die angepeilte südliche Spielwiese war diesmal von einer Gruppe mit weißen Schäferhunden belegt - also auf zur nördlichen Spielwiese.
Askia war kurz vorher läufig geworden und so war sie die Prinzessin für einige Rüden - vor allem für Cooper und Frisco. Bei unserem Duplo und Azaly, genannt Micky war es anders herum. Micky war die meiste Zeit sein hübscher Schatten und Duplo etwas gestresst bei einer so hartnäckigen weiblichen Verfolgung.
Auf wundersame Weise trugen uns die verschlungenen Pfade dann doch wieder zurück zur südlichen Spielwiese – mittlerweile Schäferhund-frei. Die Gelegenheit für ein kleines Päuschen. Fotos wurden gemacht, die Vierbeiner spielten und tollten zusammen herum, die Zweibeiner tauschten sich aus und genossen das Herumtollen Ihrer Vierbeiner. Der kleine Charlie aus dem Hummelgarten musste jetzt eine Zwangspause einlegen, um sich nicht zu überfordern – dabei ist es doch so spannend, bei den „Großen“ mitzumischen.
Zum Abschluss waren wir im Restaurant „Landhaus am See“ in Pönitz am See, größtenteils bei deftigen Schnitzeln oder knackigen Salaten. Wir hatten unseren eigenen Raum – was sicher zur Erleichterung der entsetzen Gesichter einer Ältere-Damen-Gesellschaft angesichts unserer Hunde-Menschen-Schar beigetragen hat.

Die Rückfahrt war dann schön entspannt – Hund k.o., Menschen satt vom Essen und der frischen Luft. Wir freuen uns aufs nächste Mal.

Viele Grüße von André, Britta und Duplo. 

©Britta Bessey 2015